Das neue Fès

Idealer Ausgangspunkt für die Tour de Fès ist die Ville Nouvelle, zum Beispiel an der Place Mohammed V. Steigen Sie in eines der unzähligen roten Petit Taxis, ohne zu Vergessen, den Preis für die Rundfahrt auszuhandeln. Bestehen Sie darauf, dass der Taxameter eingeschalten wird oder machen Sie einen Fixpreis aus, der 80 MAD für die Rundfahrt nicht übersteigen sollte.

Das 'Neue Fes' wurde als Residenzviertel unter den Meriniden-Sultanen angelegt und erstreckt sich südöstlich von Fes el-Bali. Ein Rundgang durch diesen Stadtteil beginnt an der Place des Alaouites, wo sich das neue Tor des seit der merinidischen Zeit auf beachtliche Grösse angewachsenen Palais Royal (Dar el-Makhzen) befindet. Das prächtige Tor wurde 1971 in traditioneller Bauweise gefertigt. Sieben goldene, mit Messing beschlagene Türen sind in einen Rahmen aus Zellij und Stuck gefasst, schräge Dächer aus grünen Ziegeln schützen gegen Regen. Der Palast und die Gärten sind vom Platz aus nicht einsehbar. Wer eine Vorstellung von den gewaltigen Ausmassen der Anlage gewinnen will, kann von hier aus einen Spaziergang zum Borj Nord unternehmen.
Östlich der Place des Alaouites öffnet sich die Mellah, das jüdische Viertel. Auf dem Areal des Cimetière Hébraïque (Jüdischer Friedhof) ist ein kleines jüdisches Museum (Fondation El-Habbanim) untergebracht, das in Begleitung eines Wächters besichtigt werden kann. Biegt man am Eingang zur Mellah rechts in die Grande Rue des Mérinides ein, gelangt man geradewegs ins Zentrum.
Die Architektur der Häuser wirkt sehr modern und unarabisch, viele wurden nach einem Brand 1912 nach westlichem Muster neu errichtet, wobei der Jugendstil sehr stark vertreten ist. In dieser Strasse liegt auch der berühmte Gold-Souk, hier kaufen Fassis aus allen Teilen der Stadt ihren Schmuck ein. Am Ende der Strasse steht an einem kleinen Platz links das Bab Semmarine, ein altes, Anfang des 20. Jh. restauriertes Tor der Meriniden-Stadt. Die hier beginnende Grande Rue de Fes Djedid ist aufgrund der angrenzenden Souks sehr belebt. Auf einem kurzen Spaziergang gelangt man vom Stadttor zur südöstlichen Mauer des Königspalastes.
Nach etwa 50 m erhebt sich die 1357 errichtete Mosquée Lalla Zhar mit Innenhof, Brunnen und Medersa. Eingang und Brunnen befinden sich 2 m unter dem Niveau der Strasse. Das reich verzierte Portal soll der Überlieferung nach aus Andalusien stammen. Zurück in der Grande Rue de Fes Djedid kann man zwei weitere, im 14. Jh. entstandene Moscheen besichtigen, die Djamia el-Hamra (Rote Moschee) und die Djamia el-Beida (Weisse Moschee). Am Ende der Strasse liegt das Bab Dekaken, seit dem Ende des 19. Jh. offizieller Eingang des Palastes. Nördlich davon befindet sich das restaurierte merinidische Tor Bab es-Seba, in früheren Jahrhunderten Ort öffentlicher Hinrichtungen. Unmittelbar dahinter wurde im Mai 1997 der Vieux Mechouar, der alte Empfangshof, als Austragungsort des jährlich in diesem Monat stattfindenden Festivals sakraler Musik eingeweiht. Ein kleines Tor an der Westseite zwischen dem Bab Dekaken und dem Bab es-Seba führt zum Viertel Moulay Abdallah.
Nur ein paar Schritte weiter erreicht man die Grande Mosquée aus dem Jahre 1278. Aus dem 18. Jh. stammt ein weiteres wichtiges Bauwerk von Fes Djedid, Mosquée et Mausolée Moulay Abdallah. Als Erholung nach diesem Rundgang sei ein Spaziergang durch den Jardin Boujeloud empfohlen, der Fes Djedid mit Fes el-Bali verbindet.

Fès el- Djedid

Mellah

Palast

Das 'Neue Fes' wurde als Residenzviertel unter den Meriniden-Sultanen angelegt und erstreckt sich südöstlich von Fes el-Bali. Ein Rundgang durch diesen Stadtteil beginnt an der Place des Alaouites, wo sich das neue Tor des seit der merinidischen Zeit auf beachtliche Grösse angewachsenen Palais Royal (Dar el-Makhzen) befindet. Das prächtige Tor wurde 1971 in traditioneller Bauweise gefertigt. Sieben goldene, mit Messing beschlagene Türen sind in einen Rahmen aus Zellij und Stuck gefasst, schräge Dächer aus grünen Ziegeln schützen gegen Regen. Der Palast und die Gärten sind vom Platz aus nicht einsehbar. Wer eine Vorstellung von den gewaltigen Ausmassen der Anlage gewinnen will, kann von hier aus einen Spaziergang zum Borj Nord unternehmen.

Östlich der Place des Alaouites öffnet sich die Mellah, das jüdische Viertel. Auf dem Areal des Cimetière Hébraïque (Jüdischer Friedhof) ist ein kleines jüdisches Museum (Fondation El-Habbanim) untergebracht, das in Begleitung eines Wächters besichtigt werden kann. Biegt man am Eingang zur Mellah rechts in die Grande Rue des Mérinides ein, gelangt man geradewegs ins Zentrum.

Die Architektur der Häuser wirkt sehr modern und unarabisch, viele wurden nach einem Brand 1912 nach westlichem Muster neu errichtet, wobei der Jugendstil sehr stark vertreten ist. In dieser Strasse liegt auch der berühmte Gold-Souk, hier kaufen Fassis aus allen Teilen der Stadt ihren Schmuck ein. Am Ende der Strasse steht an einem kleinen Platz links das Bab Semmarine, ein altes, Anfang des 20. Jh. restauriertes Tor der Meriniden-Stadt. Die hier beginnende Grande Rue de Fes Djedid ist aufgrund der angrenzenden Souks sehr belebt. Auf einem kurzen Spaziergang gelangt man vom Stadttor zur südöstlichen Mauer des Königspalastes.

Nach etwa 50 m erhebt sich die 1357 errichtete Mosquée Lalla Zhar mit Innenhof, Brunnen und Medersa. Eingang und Brunnen befinden sich 2 m unter dem Niveau der Strasse. Das reich verzierte Portal soll der Überlieferung nach aus Andalusien stammen. Zurück in der Grande Rue de Fes Djedid kann man zwei weitere, im 14. Jh. entstandene Moscheen besichtigen, die Djamia el-Hamra (Rote Moschee) und die Djamia el-Beida (Weisse Moschee). Am Ende der Strasse liegt das Bab Dekaken, seit dem Ende des 19. Jh. offizieller Eingang des Palastes. Nördlich davon befindet sich das restaurierte merinidische Tor Bab es-Seba, in früheren Jahrhunderten Ort öffentlicher Hinrichtungen. Unmittelbar dahinter wurde im Mai 1997 der Vieux Mechouar, der alte Empfangshof, als Austragungsort des jährlich in diesem Monat stattfindenden Festivals sakraler Musik eingeweiht. Ein kleines Tor an der Westseite zwischen dem Bab Dekaken und dem Bab es-Seba führt zum Viertel Moulay Abdallah.

Nur ein paar Schritte weiter erreicht man die Grande Mosquée aus dem Jahre 1278. Aus dem 18. Jh. stammt ein weiteres wichtiges Bauwerk von Fes Djedid, Mosquée et Mausolée Moulay Abdallah. Als Erholung nach diesem Rundgang sei ein Spaziergang durch den Jardin Boujeloud empfohlen, der Fes Djedid mit Fes el-Bali verbindet.

Segenskraft (im islamischen Glauben können Gegenstände Baraka erhalten und dadurch gesegnet werden) mittelalterliche Herberge für Kaufleute mit Schlafräumen und Stallungen glasierte Kacheln auch Madrasa, "Ort des Unterrichts", bezeichnet eine islamischen Hochschule. Fest zu Ehren eines Heiligen Markt Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur Stilelement islamischenr Architektur mit spitzbogenartigen Elementen, aus als Stalaktitendekoration bezeichnet Fayence ist die von der italienischen Stadt Faenza abgeleitete französische Bezeichnung für eine Keramik mit porösem Scherben, die mit einer deckenden weißen oder farbigen Zinnglasur überzogen wird und meist mit Unterglasurfarben oder Muffelfarben dekoriert und mehrmals gebrannt wird.